Wanderung durch den Bannwald zum Zweribach-Wasserfall

Durch Corona ist wandern zu einer meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen geworden. Ich liebe einfach das entspannende Laufen durch die Natur, den Geruch des Waldes, den Feldern und des Wassers. Als Kind und Jugendliche habe ich wandern gehasst, schnödes langweiliges rumlaufen. Inzwischen finde ich es schade, dass ich nicht früher die Freunde am Wandern entdeckt habe.

Da das Wetter am Wochenende gut werden sollte, entschlossen mein Freund und ich uns ein bisschen durch den Schwarzwald zu wandern.

Wir starteten in St. Märgen am Hotel Hirschen und gingen leicht bergauf zur Rankmühle.

Rankmühle

Von der Rankmühle, einem historischen Hof aus dem 18. Jahrhundert, hat man einen wunderbaren Blick auf St. Märgen und dem Feldberg. Nach kurzer Zeit haben wir den geschlossenen Wald der Gutacherhalde erreicht. Auf breiten Waldwegen ging es Richtung Bannwald.

Am Beginn des Bannwalds verließen wir den breiten Waldweg und gingen auf einem schmalen Pfad waldabwärts. Dort machten wir eine kurze Rast an dem aussichtsreichen Hohwartsfelsen und genossen die tolle Aussicht.

Aussicht vom Hohwartsfelsen

Danach ging es weiter bergab, durch den wildromantischen Bannwald, zu den Hirschbach-Fällen.

Hirschbach-Fälle
über Stock und Stein

Über Stock und Stein ging es weiter bergab bis zum ehemaligen „Brunehof“, einen Rastplatz mit einer Schutzhütte. Dort wurde ausgiebig gevespert und die Energiereserven aufgetankt.

Energie tanken

Nach kurzer Zeit erreichten wir den Zweribach-Wasserfall. 40 Meter tief stürzt der Zweribach dort ins Simonswälder Tal, wo er in die wilde Gutach mündet. Der Anblick des Wasserfalls war wirklich imposant.

Nun ging es auf einem steilen, schmalen Pfad wieder bergauf. Innerhalb von ein paar Kilometer stiegen wir über 200 Höhenmeter hinauf. Auf dem Weg mussten wir über ein paar umgestürzte Bäume klettern. Trittsicherheit und ein festes Schuhwerk ist bei der Wanderung, vor allem bei Nässe, ein absolutes Muss.

Nachdem wir den Bannwald passiert haben, gelangten wir wieder auf einen breiten Waldweg, der uns an der Gschwanderdobelhütte und der Kapfenkapelle entlang nach St. Märgen zurückführte. Auf dem Rückweg hatten wir noch einen herrlichen Ausblick Richtung St. Peter und später auch auf St. Märgen.

Die 14 Kilometer über schmale Pfade und Stock und Stein haben sich wirklich gelohnt. Die wildromantische Umgebung des Bannwalds lädt zum staunen und entspannen ein. Solltet ihr den Schwarzwald besuchen, kann ich euch die Wanderung nur empfehlen.

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