Regenwanderung rund um das vordere St. Wilhelmer Tal

Täglich mindestens 10.000 Schritte gehen, ist gelegentlich schon eine Herausforderung. Vor allem, wenn es draußen in Strömen regnet und man eigentlich lieber gemütlich einen Film anschauen möchte.
Ein Glück haben wir den Schwarzwald direkt vor der Türe und somit eine große Auswahl an kleineren Wanderungen, die die Motivation das Sofa zu verlassen, zumindest etwas erhöhen.

Wir starteten, gut in regenfester Kleidung eingepackt, an der Bushaltestelle „Hohe Brücke“ bei St. Wilhelm an der Landstraße L126. Von dort halten wir uns links und biegen Richtung Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm ab. Kurz vor der Gaststätte „Holzfällerstube“ gehen wir links auf einen schmalen Pfad in den Wald hinein. Sofort wird der Regen durch die Baumkronen weniger. Wir folgen dem Pfad immer weiter Richtung Ortskern St. Wilhelm.
Am Schulhaus angekommen, überqueren wir die Straße und wandern bergauf Richtung „Küferhansenhof“. Steil führt der Waldweg den Berg hinauf – wir kommen mächtig ins Schwitzen.

Am Küferhansenhof angekommen, folgen wir eine kurze Zeit dem Katzensteig. Von dort hat man bei gutem Wetter eine tolle Sicht ins Tal, auf die gegenüber liegenden Berge und den Schwarzwald. Heute sehen wir außer graue Wolken nichts. Tief hängen sie im Tal und sehen so aus, als ob sie dort noch eine Weile verweilen wollen.

An einer Kreuzung unterhalb des Spisingerhofs biegen wir auf den Glaserschlagweg ab und folgen diesen bis zur Behaghelhütte. Der Abschnitt zieht sich aufgrund des starken Regens leider etwas in die Länge. Auf dem breiten Forstweg bieten die Bäume kaum Schutz vor den herab prasselnden Regentropfen. An der Behaghelhütte angekommen, hat man einen Blick auf den bekannten Steinwasen Park, einen Freizeitpark, der unter anderem für seine Seilbrücke und Sommerrodelbahnen bekannt ist.
Die Wanderung führt nun entlang eines kleinen Wegs off grid den Berg hinab. Die Abzweigung ist so unscheinbar, dass wir sie tatsächlich verpasst haben. Ein Glück, dass unser GPS-Tracker rechtzeitig gemeckert hat, sonst wären wir in die falsche Richtung gelaufen. Im Zickzackkurs geht es nun immer weiter hinab. (Ungenießbare) Pilze zieren den Weg und die dort liegenden Baumstämme.

Im Tal angekommen, überqueren wir den munter vor sich her gluckernden Buselbach. Die Holzbrücke entpuppt sich bei der Nässe als Rutschpartie. Nachdem wir den Bach heil überquert haben, führt uns der Weg über einen mit Gras bedeckten Weg weiter bergab zum Startpunkt unserer Tour.

Völlig durchnässt freuen wir uns über die Sitzheizung im Auto und ein warmes Bad daheim. Den Film haben wir uns an dem Abend redlich verdient.


Link zur Tour

. https://www.komoot.de/tour/493775241?ref=itd

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